Lenny und seine Stereotypie

Hallo zusammen,

Ich heisse Lenny und bin ein 2-jähriger Pointer-Rüde (kastriert).
Meine grosse Vorliebe war es zu jagen… wie es sich für einen Pointer gehört. Ich jagte Enten, Möwen, Sommervögel und besonders Milane waren meine Leidenschaft. Ursula und Max sind meine Hundehalter. Irgendwann wurde es den beiden mit mir einfach zu „bunt“ und so meldeten sie sich für das Antijagdtraining bei Claudia Cazemier an.

Schnell stellte Claudia fest, dass noch ein weiteres Verhalten, die Stereotypie, überhand nahm. Dies ist ein zwanghaftes Verhalten ohne Ziel/Funktion. Ich habe unentwegt Schatten gejagt und zum Himmel nach Vögeln Ausschau gehalten. Auch wenn nichts da war. Draussen konnte ich mich nicht konzentrieren und wurde von den Umweltreizen überflutet. Ablenkung nützte nichts, egal ob dies an einem bekannten oder unbekannten Ort war. Jedoch im Haus war ich ein ‚Lämmchen’ und erholte mich mit viel Schlaf.

Daraufhin ging Ursula mit mir mehrmals bei Claudia in die tierkinesiologische Behandlung. Ich war selber überrascht wie schnell ich innerlich viel ruhiger und ausgeglichener wurde. Sogar Ursula und Max stellten diese Veränderung rasch fest. Ich konnte bald die Schatten auf dem Boden und die Vögel am Himmel ‚vergessen’. Anfangs bekam ich noch Bachblüten zur Unterstützung. Später reduzierten wir auch diese auf ein Minimum.

Durch das konsequente Umsetzen der Übungen aus dem Antijagdkurs und den Behandlungen aus der Tierkinesiologie wurde alles für mich viel einfacher. Jetzt kann ich mich konzentrieren und werde nicht mehr von den Umweltreizen überfordert. Ich fühle mich innerlich ruhig und geerdet. Dadurch ist es mir möglich entspannt an der Leine zu gehen und komme auf den Rückruf oder –pfiff zurück.

Heute geniesse ich entspannte Spaziergänge mit Ursula und Max… ich denke, die beiden sind auch froh. Ich danke Ursula, Max und Claudia herzlich für ihre Unterstützung!